In den Jahren 1998/99 wurde nach fünf Jahren Bestandssicherung und 30.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden eine moderne Veranstaltungsarena in die alten Burgmauern integriert.

Die Planung erfolgte durch Architekt Dipl. Ing. Johannes Zieser. Er bediente sich einer modernen Gestaltungsphilosophie. Mit zeitgemäßen Formen und Elementen wurde ein deutlicher Kontrast zu den Resten der ehemaligen Burg gesetzt und damit selbstbewusst ein symbolischer Bogen vom ersten ins dritte Jahrtausend gespannt.

Der Palas, der historisch älteste Teil der Anlage wurde durch balkonartige Stahlbetonstützen, deren rote Überdachungen an die Symbolik von Zugbrücken erinnern, ergänzt. Ein Infrastrukturgebäude mit Buffet, Küche, Büro, Lagerräumen und überdachter Zuschauerterrasse wurde als räumliche Begrenzung des unteren Burghofes errichtet.
Bisher weltweit einzigartig ist die mobile Überdachung des unteren Burghofes. Ein schwenkbarer Gittermast eines ausgedienten Autokranes trägt eine riesige elliptische Leichtkonstruktion und sorgt für wetterfeste Bedingungen.


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